Auf dem 5.000 m² großen Gelände des ehemaligen Gaswerks in der mittelfränkischen Stadt Ansbach wurden im Zuge behördlicher Altlastenerhebungen und -erkundungen erhebliche Bodenbelastungen mit gaswerktypischen Schadstoffen festgestellt. Die Hauptbelastungsbereiche müssen in einer Teilsanierung (ca. 1.000 m²) beseitigt werden. Für insgesamt fünf Teilbereiche (Hauptschadensbereiche) ist Geiger beauftragt, die Sanierung durchzuführen.
Da sich das betroffene Areal im Stadtzentrum befindet, sind entsprechend hohe Standards hinsichtlich des Arbeits- und Immissionsschutzes sowie der eigentlichen Bautätigkeit gefordert.
Im Einzelnen bedeutet dies, dass alle Sanierungsbereiche mit einer Zelteinhausung mit Absaugeinrichtung versehen werden. Innerhalb dieser Zelteinhausung findet dann der Aushub und die Verladung des kontaminierten Bodenmaterials mit Hilfe von Baumaschinen, die mit Filterkabinen ausgestattet sind, statt. Da bei zwei Teilprojekten die Bodenverunreinigungen bis in eine Tiefe von circa zehn Metern unter Geländeoberkante reichen, müssen hier zur Baugrubensicherung wasserdichte Spundwandkästen eingebaut werden. Gleichzeitig muss während des Aushubs in den tiefen Bereichen das Grundwasser abgesenkt und über eine Grundwasserreinigungsanlage abgereinigt werden.
Insgesamt müssen während der zweieinhalb-monatigen Bauarbeiten circa 3.000 m³ kontaminiertes Bodenmaterial ausgebaut und zu einem externen Zwischenlager transportiert werden. Die Bodenreinigung in einer Behandlungsanlage bzw. die Verwendung als Deponiebau-Material sind dann die weiteren Schritte.
Der Baubeginn war Mitte Januar 2007.
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