Von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Tübingen, vertreten durch das Tiefbauamt der Stadt wurde der Geschäftsbereich Umwelttechnik bei Geiger mit der Sanierung des ehemaligen Gaswerkes in der Tübinger Innenstadt beauftragt.
Mit den Arbeiten wurde Ende Februar 2008 begonnen, die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Wochen und wird bis Mitte April andauern. Vor allem die beengten räumlichen Verhältnisse zwischen den bestehenden Wohnhäusern erschweren die Projektarbeiten.
Zunächst erfolgt der Rückbau von teilweise kontaminierten Gebäudeteilen, Fundamenten und Asphalt und deren Entsorgung. Anschließend müssen Teerschlämme abgepumpt werden (Nachunternehmerleistung).
Erst dann kann mit dem Bodenaushub / Bodenaustausch begonnen werden. Rund 6.200 Tonnen belastetes Material müssen ausgebaut und entsorgt werden. Um die Geruchsbelästigung der Anwohner zu minimieren, wird eine Berieselungsanlage zur Staubniederschlagung eingesetzt. Zur Sicherung der Baugrube und der benachbarten Gebäude muss eine rückverankerte Spritzbetonschale eingebaut werden, bevor die Grube dann mit 6.500 Tonnen unbelastetem Material wieder verfüllt werden kann.
Ein weiteres Novum, das bei dieser innerstädtischen Baustelle beachtet werden muss: Seit dem 01. März 2008 gelten die sogenannten Umweltzonen. Das heißt, dass alle Fahrzeuge mit der Umwelt- beziehungsweise Feinstaubplakette versehen sein müssen, um die Baustelle zu erreichen.
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