Zur Schadensbehebung des gewaltigen Murenabgangs am Immenstädter Horn wurde Geiger von der Stadt Immenstadt, die in diesem Fall eng mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten zusammenarbeitet, beauftragt.
Seit dem 12. Juni 2006 ist ein Geiger-Team mit drei Baggern und sechs LKWs im Einsatz. Die Aufgabe besteht darin, zum einen eine Leitbühne aus Steinen zu erstellen und zum anderen das abgerutschte Material zur Beladestelle zu schaffen. Dort wird es auf die LKWs verladen und zur Geiger-Kippe Breitenstein nahe Kranzegg transportiert.
Bedingt durch die trockene Witterung und um keine Zeit zu verlieren, wurde sogar am Feiertag „Fronleichnam“ und teilweise sonntags gearbeitet. Nach wie vor ist die Lage sehr kritisch einzuschätzen, denn es besteht die Gefahr, dass sich weitere Gesteinsmassen lösen. Aktuell ist die städtische Wasserversorgung gefährdet, da sich ein Trinkwasserbehälter im Bereich des Rutsches befindet. Bürgermeister Gerd Bischoff erkundigt sich immer wieder vor Ort über die Situation und bestätigt dem Geiger-Team eine hervorragende Arbeit.
Für die Bagger ist die Arbeit in dem schwer zugänglichen Gelände mit einem Gefälle von 25 % problematisch. Außerdem muss für die extrem steile Zufahrt zur Beladestelle ein separates Fahrzeug eingesetzt werden, das die LKWs mit einer Schubstange dorthin schiebt.
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