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Baustelle Pfändertunnel | Ökologisches Verwertungskonzept

Logistische Höchstleistungen erbringt der Geiger-Geschäftsbereich Steine und Erden schon seit Mitte November 2008 gemeinsam mit dem ARGE-Partner Bautruck aus Lautrach/Vorarlberg beim Projekt „Pfändertunnel“.

Innerhalb von zwölf Monaten sind für die 6,7 Kilometer lange zweite Röhre des Pfändertunnels 1,8 Millionen Tonnen Ausbruchmaterial abzufahren und zu verwerten.

Im Zweischichtbetrieb, von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr fahren 25 LKW das Material – zwischen 5.200 und 10.000 Tonnen täglich (200 – 400 Fuhren) – von der Baustelle zur 28 Kilometer entfernten Grube Maria-Thann bei Hergatz. Die ehemalige Kiesgrube wird mit dem Ausbruchmaterial verfüllt und rekultiviert. Aufgrund des hohen An- und Abfahrtvolumens wurde bereits vor dem Projektstart eine separate Abbiegespur von der Bundesstraße B12 und eine neue Zufahrt zur Grube gebaut.

Die Verfüllung der Grube wird so gestaltet, dass ein neuer Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten wie Schmetterlinge, Wildbienen, Heuschrecken und Reptilien geschaffen wird. Weiterhin werden 14 Kleingewässer angelegt.

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