Nach einem ersten Sanierungsabschnitt, der im vergangenen Jahr auf dem ehemaligen Industriegelände der Süd-Chemie AG am Kelheimer Donauhafen begonnen wurde, geht es jetzt in die nächste Runde.
Die Geiger Umweltsanierung hat sich innerhalb des Ausschreibungsverfahrens gegen einen harten Wettbewerb durchsetzen können und ist mit der Bodensanierung der Restfläche beauftragt worden.
Schon 2008 wurde von Geiger ein sogenanntes Sanierungstestfeld bearbeitet – zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers.
Die jetzige Sanierungsfläche ist mit circa 1.600 m² etwa drei mal so groß wie das Testfeld. Saniert werden schadstoffhaltige Industrieblagerungen in einem ehemaligen Donauarm. Diese Ablagerungen liegen in bis zu acht Metern Tiefe in Bezug zur heutigen Geländeoberfläche. Der Baubeginn war Ende April 2009, die Fertigstellung ist für Ende 2009 geplant.
Um die Ablagerungen zu sanieren, ist ein Bodenaustausch in einem Umfang von rund 12.000 m³ notwendig. Dazu wird in unmittelbarer Nähe der Donau eine Baugrube mit rückverankertem Spundbohlenverbau bis fünf Meter unter der Geländeoberkante hergestellt. Auf der Baugrubensohle wird dann, im Schutz von wabenförmigen Verbauprofilen, die Hauptkontaminationsschicht bis zu weiteren drei Metern Tiefe ausgehoben.
Herzstück der Sanierungsarbeiten ist eine sehr komplexe Wasserreinigungsanlage, die mit einer Anlagenleistung von 15 m³/Stunde kontaminiertes Baustellenwasser zu Wasser in Trinkwasserqualität abreinigen kann.
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