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Größte Altlastensanierung 2010 in Bayern

Das heutige, 30.000 m² große Stadtparkgelände der Stadt Senden im Landkreis Neu-Ulm wurde bis in die 1970er Jahre durch ein Säge- und Imprägnierwerk genutzt. Die Imprägnierung hölzerner Strom- und Telegrafenmasten erfolgte in vier Tauchbecken, die mit Quecksilber- bzw. chrom-arsenhaltigen Salzlösungen befüllt waren. Nach der Insolvenz des Betriebs kaufte die Stadt Senden das Gelände – die Imprägnierbecken wurden im Untergrund belassen und mit Bauschutt verfüllt.

Altlastenuntersuchungen haben flächendeckende Bodenbelastungen sowie deutlich erhöhte Grundwasserbelastungen durch Quecksilber, Arsen, PAK (polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe) und Zink festgestellt.

Europaweite Ausschreibung gewonnen

Unser Tochterunternehmen Geiger Umweltsanierung konnte die europaweite Ausschreibung für diese komplexe Altlastensanierung gewinnen.

Bei dieser Sanierung, die 2010 die größte ihrer Art in Bayern ist, werden, basierend auf entsprechenden Voruntersuchungen, 50.000 Tonnen belasteter Boden ausgehoben. Die Baugrube wird anschließend mit etwa 30.000 Tonnen sauberem Kies-Sand-Gemisch verfüllt. Der Startschuss für dieses Projekt fiel mit dem offiziellen Spatenstich am 5. Mai 2010, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2011 geplant.

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