Lieferung von rund 12.000 m³ Spritzbeton und 12.000 m³ Transportbeton
Mit dem Bau der vier Kilometer langen, zweistreifigen Ortsumgehung von Isny wurde bereits im Juli 2005 begonnen. Das Herzstück der neuen Umgehung bildet der einröhrige Felderhaldetunnel, der eine Länge von 760 Metern hat. 550 Meter des Tunnels wurden in bergmännischer Bauweise, also komplett unterirdisch hergestellt, die restlichen 210 Meter in offener Bauweise, die anschließend überfüllt wurde. In einer Liefergemeinschaft mit der Firma Schwenk aus Isny hat Geiger den Beton für den Tunnel geliefert.
Insgesamt wurden 24.000 m³ Beton für die Tunnelinnenschale und die beiden Nebenstollen benötigt, davon 12.000 m³ Spritzbeton und 12.000 m³ Transportbeton. Der Spritzbeton wurde im Nassspritzverfahren zur Sicherung des Abschlages aufgebracht. Der Vortrieb erfolgte im 24-Stunden-Schichtbetrieb. Um die Sicherungsarbeiten während des Vortriebs so gering wie möglich zu halten und die Bauzeit zu verkürzen, wurde der Tunnel zuerst in eine Richtung, in einer Arbeitshöhe von sechs Metern, vorgetrieben. Auf dem „Rückweg“ wurde die Sohle um drei Meter tiefer gelegt, sodass anschließend gleich die Tunnelschale betoniert werden konnte.
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