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Na dann los ...

Florian Stannat
Personalentwicklung

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Beton- und Stahlbetonbauer (m/w)

Was machen Beton- und Stahlbetonbauer?
Beton ist ein relativ junger Baustoff, der erst in den letzten 150 Jahren so richtig an Bedeutung gewonnen hat. Viele Bauwerke, wie zum Beispiel Brücken, Hochhäuser oder Tunnel werden aus Beton hergestellt. Beton wird flüssig verarbeitet und muss deshalb in speziell angefertigte Formen gegossen werden, in denen er hart wird. Werden Betonbauteile besonders belastet, wie zum Beispiel Brücken oder Decken, müssen Stahleinlagen eingearbeitet werden. Beton- und Stahlbetonbauer arbeiten auf unterschiedlichen Baustellen, um neue Gebäude zu bauen und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu modernisieren.

Beton- und Stahlbetonbauer...
  • stellen Gebäude aus Steinen, Beton und Beton mit Stahleinlagen her
  • arbeiten anhand von Plänen und Arbeitsaufträgen im Team
  • richten die Baustellen ein und legen die Arbeitsschritte fest
  • bauen Gerüste auf und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile
  • stellen Schalungen für Fundamente, Stützen, Balken sowie für Wände, Decken und Treppen her
  • stellen Stahlbewehrungen für Beton her und bauen sie ein
  • bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mit Hilfe von Maschinen
  • stellen Stahlbetonfertigteile her, lagern und transportieren sie und bauen sie ein
  • bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz ein
  • dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit ab
  • beachten die Sicherheit, den Gesundheits- und Umweltschutz auf der Baustelle

Für wen ist der Beruf geeignet? Bewerber sollten...
  • gesundheitlich fit und möglichst schwindelfrei sein
  • "mit Köpfchen" arbeiten
  • technisches Verständnis und handwerkliches Geschick besitzen
  • gerne im Team arbeiten

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die Ausbildung besteht aus zwei Stufen. Nach einer zweijährigen Ausbildung für Hochbaufacharbeiter/-in folgt ein weiteres Ausbildungsjahr mit dem Abschluss Beton- und Stahlbetonbauer/-in. Insgesamt dauert die Ausbildung also 3 Jahre.

Zugangsvoraussetzung
mindestens qualifizierender Hauptschulabschluss

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Nach mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich:
  • Ausbilder/-in
  • Meister/-in (ist z.B. Voraussetzung für die Selbständigkeit im Handwerk)
  • Geprüfte/r Polier/-in (verantwortlich z.B. für ganze Bauprojekte)
  • Werkpolier/-in (verantwortlich z.B für Arbeitsgruppen in Baufirmen)
  • Techniker/-in (z.B. für Baudenkmalpflege und Bausanierung)